Clowns, Tiger und Pop-Corn-Verkäuferinnen und -Verkäufer feiern das Jubiläum «Fünf Jahre Kinderfasnacht»
Ein kunterbunter Umzug zog durch das Quartier. Unterwegs waren Zirkusdirektoren und Tiger. Die OK-Chefin bilanziert: «Ich bin ...
Clowns, Tiger und Pop-Corn-Verkäuferinnen und -Verkäufer feiern das Jubiläum «Fünf Jahre Kinderfasnacht»
Ein kunterbunter Umzug zog durch das Quartier. Unterwegs waren Zirkusdirektoren und Tiger. Die OK-Chefin bilanziert: «Ich bin überwältigt.»
Eine Kinderfasnacht ohne Polizisten, Prinzessinnen und Feuerwehrleute ist kaum denkbar. Irgendwie schmuggeln sich diese Kinder-Kostüm-Träume in jedes Motto, egal ob «Dschungel» oder «Disney-World». Auch beim diesjährigen Zirkusthema «Manege frei» tummelten sich solche Masken. Zum Jubiläumsanlass eingeladen hatte der Elternverein Fislisbach, unterstützt vom Leitungsteam des Cevi und Ehemaligen der Jubla.
Als sich nach 13 Uhr am Samstagnachmittag die Trottoirs entlang der Umzugsroute in Fislisbach füllten – sie führte über die Birmenstorfer-, Bernarda- und die Jurastrasse, waren unter den Zaungästen aber auch Zirkustiere zu entdecken: Löwen und Tiger, als besondere Attraktionen auch ein Dinosaurier oder ein Hai in luftiger Hülle. Über die Quartierstrassen zogen dann der «kleinste Zirkus der Welt», die «Pop-Clowns» mit Pop-Corn oder der Spielgruppenverein Eichblatt mit «Kunterbunt» – die übrigens in exakt dieser Reihenfolge in der Kategorie Gruppe dann auch die Preise holten bei der Maskenprämierung. Begleitet wurden sie von Guggenmusigen und Fasnachtswagen aus der näheren Umgebung. So sorgten unter anderem die Badener Jugendgugge «Notenklecksler» oder auch die Rohrdorfer «Bänkli-Clique» und die «Sumpfberghüüler» für Stimmung. Genauso wie die Fasnachtswagen, darunter die heimischen «Chlini Feiglinge», die Stetter Fasnachtsnarren, die Mellinger «Andalusier» oder auch die Polterzunft aus Staretschwil – insgesamt zählte das OK über 350 aktive Teilnehmende. Viel Konfetti flog durch die Luft. Es wurde von den Mädchen und Buben eifrig eingesammelt, wiederverwertet und brachte Farbe auf den grauen Asphalt.
Beim Schulhaus Leematten endete die Parade. Hier begann der Ball, wo sich die Guggen sozusagen die Klinke reichten und eine um die andere in der Turnhalle zum Jubiläum aufspielte. «Ich bin überwältigt», bilanzierte OK-Chefin Gabriela Dürst. Von den vielen Teilnehmenden, die aktiv beim Umzug oder als Zuschauende am Strassenrand dabei waren, und von der tollen Stimmung.
Heidi Hess