Im Gegensatz zu letztem Jahr war von der Besenbeiz, die neu durch die Pontioniere betreut werden sollte, vorsichtig ausgedrückt, sehr wenig zu sehen. Letztes Jahr waren da ein Festzelt und beschattete Bänke aufgestellt, die bei gutem Wetter bewirtet wurden. Dieses Jahr war selten ...
Im Gegensatz zu letztem Jahr war von der Besenbeiz, die neu durch die Pontioniere betreut werden sollte, vorsichtig ausgedrückt, sehr wenig zu sehen. Letztes Jahr waren da ein Festzelt und beschattete Bänke aufgestellt, die bei gutem Wetter bewirtet wurden. Dieses Jahr war selten einmal vielleicht eine Glacetruhe oder ähnliches anzutreffen, mit kaum Aufenthaltsmöglichkeiten. Am Samstag, 12. September, dann die schöne Überraschung: Beim Losmarschieren gegen 11 Uhr Richtung Gnadenthal konnte man die Pontoniere an ihrem Wettkampf mit der Reuss kämpfen sehen und fröhliche Anfeuerungsrufe hören. Bei der Scheune war professionell eine grosse Blache gespannt worden, der Grill war schon angefeuert und die Festbänke standen bereit. Leider war das offenbar nur als Vereinsanlass gedacht, abends bei meiner Heimkehr gegen 17 Uhr, war jedenfalls alles wieder sauber weggeräumt. Es ist sehr schade, dass hier in diesem heissen Sommer kein richtiges Angebot mehr bestand. Das wurde von vielen Bekannten auch so bemerkt und bedauert. Der Platz sollte doch für alle Einwohner und Besucher von Mellingen in den warmen und trockenen Monaten bewirtschaftet werden. Eine verpasste Gelegeneit für Mellingen, erst recht um den Baustellen in der Altstadt zu entkommen.
Stefan Florjaničič, Mellingen