Fislisbach: Gustav Schibli tut viel für sein Dorf. Zum Geburtstag spielte das Alphorn
Mit Alphornklängen feierten Vater und Sohn Schibli ihre runden Geburtstage. Insgesamt 130 Jahre voller Geschichten, Musik und Lebensfreude.
Im Vereinshaus war ...
Fislisbach: Gustav Schibli tut viel für sein Dorf. Zum Geburtstag spielte das Alphorn
Mit Alphornklängen feierten Vater und Sohn Schibli ihre runden Geburtstage. Insgesamt 130 Jahre voller Geschichten, Musik und Lebensfreude.
Im Vereinshaus war vergangenen Samstag das Lachen schon von weitem zu hören: Gustav Schibli, der am 16. Februar seinen 80. Geburtstag gefeiert hatte, und sein Sohn Philippe, der am 7. April mit seinem 50. Geburtstag nachzog, luden gemeinsam zu einem besonderen Fest ein. Zusammen bringen sie stolze 130 Lebensjahre auf den Zähler.
Ein Anlass, den ihre Familie und zahlreiche Freunde natürlich nicht unbemerkt vorbeiziehen liessen. Rund 40 Gäste kamen, die mit Alphorn und Handörgeli musikalisch willkommen geheissen wurden. Gustav Schibli ist im Dorf, wo er seit 77 Jahren wohnt, kein Unbekannter. Engagiert in zahlreichen Vereinen – etwa im Männerchor, beim Vogelschutz oder bei den Senioren – tut er viel für das Gemeinwohl. Im Dorf kümmerte er sich immer wieder um Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Und bei seinen Spaziergängen bückt er sich auch mal, um die Natur von Abfall zu säubern oder einen Neophyt auszureissen.
Am Fest herrschte schon bald eine ausgelassene, herzliche Stimmung im Saal. «Es ist ein wunderbarer Tag. So viele liebe Menschen um uns zu haben, das freut mich zutiefst» sagte Gustav Schibli, den alle nur «Gusti» nennen. Sohn Philippe ergänzte mit einem Grinsen: «Wenn man unseren Altersschnitt anschaut, ist klar: Wir gehören noch lange nicht zum alten Eisen. So ein Fest zeigt, dass Lebensfreude keine Altersgrenze kennt.» Während des Festes wurde erzählt, gelacht und musiziert. Die Gäste stimmten das eine oder andere Lied an, und Gusti liess es sich nicht nehmen, ein paar Erinnerungen aus früheren Vereinszeiten zu teilen.
Am Ende waren sich alle einig: Dieses Fest war mehr als nur eine Geburtstagsfeier. Es war ein herzliches Stück gelebte Gemeinschaft.
Isabel Steiner Peterhans